Ausstellung "Tag für Tag"

Day after day – Tag für Tag.

Day after day – Tag für Tag
Ausstellung ukrainischer Künstler
9.2. bis 16.3.2024

Eröffnung
9.2., 18 Uhr

Über die Ausstellung
Wie fühlt sich Krieg an? Die meisten von uns wissen das nicht. Und das ist auch gut so. Im Roten Pavillon wird ab 9.2. junge Kunst aus der Ukraine gezeigt. Gemälde und Grafiken vorwiegend junger ukrainischer Künstler und Künstlerinnen aus dem ersten Kriegsjahr 2022. Die Ausstellung gibt Ihnen Raum und Stimme für ihre Anliegen, Bedürfnisse, Nöte und Hoffnungen. Ihre Arbeiten sind zum Teil direkt nach dem russischen Angriff entstanden. Das Ausstellungsprojekt entwickelte Utz Benkel, der seit 2012 auf seinem Hof in Hintersee (Vorpommern) als Künstler lebt und arbeitet,  zusammen mit der Künstlerin Marie Psyatsko, die an der Akademie der Druckkünste in Lwiw in der Ukraine tätig ist. Die Ausstellung war bereits in Paderborn, Berlin und Nürnberg zu sehen, nun im Roten Pavillon, um anschließend in die Ukraine zurückzukehren und dort in mehreren Städten gezeigt zu werden. Der Kunstverein lädt ein zur Ausstellungseröffnung am Fr 9.2. um 18 Uhr in den Kunstverein Roter Pavillon. Eintritt frei. (E. Firzlaff) weiter

Öffnungszeiten
Mi bis Sa 14–17 Uhr.

Konzert zur Bad Doberaner Frauen- und Familienwoche
So, 3. März, 17 Uhr, Eintritt frei
“Oh, Du Schöne…” Lieder und Songs von und über Frauen – gespielt/gesungen von 2 Männern,
Arne Fourmont (Piano), Ola van Sander (Gitarre)


Vortrag über Hedwig Symanzik
Sa, 9.3., 17 Uhr
Die Künstlerin Hedwig Symanzik ist eine der ersten Absolventinnen der Fachschule für Angewandte Kunst Heiligendamm. Erst im Alter von 34 Jahren schloss sie ihre Ausbildung als Steinbildhauerin ab. 1963 schrieb sie an ihre enge Freundin Annemarie Bostroem:
»Durch den Krieg etc. habe ich 10–15 Jahre zu spät in meinem Beruf angefangen, zu dem so viel Werkstatt- und Materialerfahrung gehört, soviel Zeit und Geduld. Ich muß Dir gestehen, daß mir oft ein ganz gewöhnliches Frauenschicksal bedeutend lieber gewesen wäre, aber soviel ich in meinem Leben auch erlebt und versucht habe, ich tauge einfach zu nichts als zu dem, was ich jetzt bin. Ich hatte keine Wahl. Und jetzt wo ich aus dem Gröbsten raus bin, möchte ich auch gar nichts anderes … « 
Bis zu ihrem Tod im Alter von nur 53 Jahren lebte sie in Bad Doberan und schuf mehrere hundert Plastiken von Tieren und Menschen. Zu Lebzeiten bat sie Freunde darum, ihr künstlerisches Werk zusammenzuhalten. Ein halbes Jahrhundert später soll es nun in einem Museum gewürdigt werden.
Im Rahmen der Frauen- und Familienwoche Bad Doberan bietet Nicole Hey vom Förderverein Büdnerei 202 • Museum Hedwig Symanzik e.V. Einblicke in das Leben dieser beeindruckenden Künstlerin. Außerdem erfahren Sie, wie ihre Wohn- und Arbeitsstätte in einer Büdnerei in Bad Doberan wiederbelebt wird.
Eintritt frei.

Gespräch
Sa, 16.3., 17 Uhr
… und kein Ende? – als Reporter unterwegs in Kriegs- und Krisengebieten.
Eva Firzlaff im Gespräch mit Dirk Emmerich zum Abschluss der Ausstellung “Tag für Tag” mit junger ukrainischer Kunst, die zum Teil direkt nach dem russischen Überfall auf die Ukraine entstanden ist.


Frauensalon
So, 17. März, 16 Uhr, Eintritt frei
Gast: Petra Wallmann, Pastorin und Oberkirchenrätin i.R.
Am Sonntag 17. März, 16 Uhr, ist Petra Wallmann zu Gast beim Frauensalon im Roten Pavillon. Seit 4 Jahren lebt die Pastorin und Oberkirchenrätin i.R. zusammen mit ihrem Mann Ulrich in Bad Doberan. Das Wohnhaus der beiden an der Klostermauer ist ein Familienerbstück, die Familie ist Bad Doberan seit langem verbunden. Offensichtlich lässt die evangelische Kirche sie nicht los. So engagiert sie sich in der Kirchengemeinde und im Klosterverein. In ihrem Theologiestudium waren junge Frauen und Männer noch etwa je zur Hälfte vertreten, doch später im Berufsleben war sie in jeder Gemeinde oder Funktion in Niedersachsen und Westfalen, in der sie eingesetzt wurde, die erste. Die erste Vikarin, die erste Pfarrerin, die erste Superintendentin, die erste Oberkirchenrätin – jeweils nach einer Jahrhunderte langen Männer-Tradition. Zudem war es im Westdeutschland der 1980-er Jahre durchaus nicht üblich, dass eine Pfarrerin verheiratet ist und sogar noch eigene Kinder hat. Doch auch ihre beiden Kinder wurden erwachsen, und Petra Wallmann hat in ihrem Berufsleben ein Stück evangelische Kirche mitgeprägt, als Seelsorgerin in Gemeinden, als Ausbilderin junger Pfarrerinnen und Pfarrer im Predigerseminar, als Oberkirchenrätin die Landeskirche Westfalen.
Der Frauensalon ist eine Initiative der Bad Doberaner Gleichstellungsbeauftragten.
Ausdrücklich sind auch die Herren eingeladen. Eintritt frei.